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Kissing Spines

Kissing Spines (Pferd):


Kissing Spines sind eine knöcherne Veränderung der Dornfortsätze, bei denen sich die Dornfortsätze berühren oder überlagern. Am häufigsten geschieht das im Bereich des 12.-18. Brustwirbels, also in der Sattellage. Wenn das Pferd während des Reitens nicht in der Lage ist den Rücken aufzuwölben (z.B. durch Muskelschwäche, zu hohes Reitergewicht oder mangelnde Reitkenntnisse), kommen sich die Dornfortsätze immer wieder näher und im schlimmsten fall berühren („küssen“) sie sich. Dies ist unheimlich schmerzhaft für das Tier!


Oftmals entsteht der Verdacht von Kissing Spines bei der Bewegungstestung der Wirbelsäule des Therapeuten, beim Versuch den Rücken aufwölben oder sich biegen zu lassen und im Gangbild. Die Pferde reagieren häufig mit einer heftigen Abwehrreaktion, haben einer steifen, gebundenen Gang, springen oft um, gehen im Kreuzgalopp uvm.


Eine Diagnose kann der Tierarzt über Röntgenuntersuchungen stellen, eindeutiger wird es jedoch mit einer Szintigraphie.


Wie geht es nun weiter:


Wie immer sollten Risikofaktoren beseitigt werden- also Sattelkontrolle, schwere Reiter vermeiden (ja es klingt vielleicht böse-aber Übergewicht tut euch beiden nicht gut!), reiterliche Fähigkeiten verbessern usw.


Therapie:


  • Massage

  • Dehnungen

  • Sanfte Mobilisationen

  • Kräftigung von zu schwacher Muskulatur

  • Physikalische Therapien wie Laser, Magnetfeld, Elektrotherapie uvm.


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